Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

für die Nutzung der Software „Fangmeldung.de"

Stand: 2025

§ 1 Geltungsbereich

(1) Die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln die Nutzung der vom Anbieter Christian Herrmann, Fangmeldung.de, Gabelweg 14, 26180 Rastede (im Folgenden „Anbieter") bereitgestellten Software-as-a-Service-Lösung „Fangmeldung.de" durch Kunden (insbesondere Anglervereine, Verbände und vergleichbare Organisationen).

(2) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Bedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.

(3) Diese AGB gelten für alle Verträge über die Nutzung der Software sowie für alle damit verbundenen Dienstleistungen des Anbieters.

§ 2 Vertragsgegenstand

(1) Gegenstand der Vereinbarung ist die Bereitstellung der Software „Fangmeldung.de" im Rahmen eines SaaS-Modells. Die Software ermöglicht u. a. die digitale Erfassung und Verwaltung von Fängen, die Verwaltung von Mitgliedern, Fischarten und Gewässern sowie die Erstellung von Statistiken.

(2) Die Software wird ausschließlich über das Internet bereitgestellt. Ein Anspruch auf Bereitstellung des Quellcodes oder einer lokalen Installation besteht nicht.

(3) Die Nutzung erfolgt über einen Webbrowser mittels einer vom Anbieter bereitgestellten Domain oder Subdomain.

(4) Der Anbieter stellt dem Kunden während der Vertragslaufzeit stets die aktuelle Version der Software zur Verfügung.

(5) Der Funktionsumfang der Software ergibt sich aus der aktuellen Produktbeschreibung auf der Website des Anbieters oder aus dem Leistungsumfang, der dem Kunden im Angebot bzw. Vertrag mitgeteilt wurde.

(6) Ein Anspruch auf bestimmte Funktionserweiterungen besteht nicht.

§ 3 Nutzungsrechte

(1) Der Anbieter räumt dem Kunden ein einfaches, nicht ausschließliches, nicht übertragbares und nicht unterlizenzierbares Recht ein, die Software während der Vertragslaufzeit bestimmungsgemäß zu nutzen.

(2) Der Kunde ist berechtigt, seinen Mitgliedern bzw. Anwendern Zugang zur Software zu gewähren. Die maximale Anzahl zulässiger Nutzer wird individuell zwischen Kunde und Anbieter vereinbart.

(3) Die Software verbleibt ausschließlich auf den Servern des Anbieters. Eine physische Überlassung erfolgt nicht.

(4) Der Kunde verpflichtet sich, unberechtigte Nutzung durch Dritte zu verhindern. Zugangsdaten sind geheim zu halten.

§ 4 Vertragsbeginn und Vertragslaufzeit

(1) Sofern nichts anderes vereinbart wurde, beträgt die Vertragslaufzeit 12 Monate und verlängert sich automatisch um jeweils weitere 12 Monate, wenn der Vertrag nicht mit einer Frist von zwei Monaten zum Laufzeitende schriftlich gekündigt wird.

(2) Optional können 3-Jahres-Verträge (10 % Rabatt) oder 5-Jahres-Verträge (20 % Rabatt) geschlossen werden. Diese Laufzeiten ersetzen dann die Standardlaufzeit gemäß Abs. 1.

(3) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn

(4) Jede Kündigung bedarf der Schriftform oder der Textform (z. B. per E-Mail).

§ 5 Vergütung und Abrechnung

(1) Die Vergütung wird individuell mit dem Kunden vereinbart und ergibt sich aus dem Angebot, der Auftragsbestätigung oder der Rechnung des Anbieters.

(2) Sofern nicht anders vereinbart, ist die Vergütung jährlich im Voraus fällig und innerhalb von 10 Tagen nach Rechnungsstellung zu zahlen.

(3) Alle Preise verstehen sich zzgl. der jeweils gültigen gesetzlichen Umsatzsteuer.

§ 6 Verfügbarkeit der Software

(1) Der Anbieter gewährleistet eine Verfügbarkeit der Software im Rahmen der technischen und betrieblichen Möglichkeiten. Eine durchgehende Verfügbarkeit kann insbesondere bei Ereignissen außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters nicht garantiert werden (z. B. Ausfälle bei Hostern, Internetstörungen, höhere Gewalt).

(2) Der Kunde ist verpflichtet, dem Anbieter Störungen unverzüglich schriftlich oder per E-Mail mitzuteilen.

§ 7 Support

(1) Der Anbieter stellt dem Kunden technischen Support per E-Mail und telefonisch zur Verfügung. Umfang und Reaktionszeiten können individuell vereinbart werden.

(2) Der Support umfasst insbesondere die Behebung von Störungen, Fehlern und technischen Problemen, die im Rahmen der vertragsgemäßen Nutzung auftreten.

(3) Support für die Mitglieder des Kunden (Endanwender) ist nicht Vertragsbestandteil, kann aber individuell vereinbart werden.

§ 8 Mängelansprüche

(1) Ein Sachmangel liegt vor, wenn die Software nicht die vereinbarte Beschaffenheit aufweist oder nicht für die vertraglich vorausgesetzte Verwendung geeignet ist. Unerhebliche Funktionsabweichungen stellen keinen Mangel dar.

(2) Der Kunde hat Mängel unverzüglich mitzuteilen.

(3) Der Anbieter ist berechtigt, eine angemessene Frist zur Nachbesserung zu verlangen.

(4) Schlägt die Nachbesserung fehl, kann der Kunde den Vertrag kündigen oder die Vergütung angemessen mindern.

§ 9 Haftung

(1) Der Anbieter haftet für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit nach den gesetzlichen Vorschriften.

(2) Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) ist die Haftung auf den vertragstypisch vorhersehbaren Schaden begrenzt, jedoch maximal auf die Höhe der jährlichen Vergütung des Kunden.

(3) Die Haftung für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.

(4) Der Anbieter übernimmt keine Haftung für

(5) Der Kunde stellt den Anbieter von allen Ansprüchen Dritter frei, die auf einer rechtswidrigen Nutzung der Software durch den Kunden oder seine Anwender beruhen.

§ 10 Datenschutz und Datenspeicherung

(1) Beide Parteien verpflichten sich zur Einhaltung der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und der jeweils geltenden Datenschutzgesetze.

(2) Der Anbieter speichert und verarbeitet personenbezogene Daten ausschließlich zur Vertragserfüllung und Systembetrieb.

(3) Der Anbieter ist berechtigt, die Daten des Kunden im Rahmen von Backups auf anderen Servern oder Cloud-Systemen zu sichern.

(4) Eine datenschutzkonforme Auftragsverarbeitungsvereinbarung (AVV) wird auf Wunsch bereitgestellt.

§ 11 Herausgabe und Löschung von Daten

(1) Nach Vertragsende stellt der Anbieter dem Kunden sämtliche Daten in einem üblichen, maschinenlesbaren Format zur Verfügung. Etwaige hierfür entstehende Aufwände können dem Kunden berechnet werden.

(2) Sämtliche Daten des Kunden werden spätestens 14 Tage nach Vertragsende gelöscht, sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen.

(3) Anwender können ihr persönliches Profil und die zugehörigen Daten jederzeit selbstständig löschen. Der Kunde ist dafür verantwortlich, seine Mitglieder hierüber zu informieren.

§ 12 Geheimhaltung

(1) Beide Parteien verpflichten sich, vertrauliche Informationen, die im Rahmen des Vertragsverhältnisses erlangt werden, geheim zu halten.

(2) Der Kunde verpflichtet sich insbesondere, Zugangsdaten und interne Softwareinformationen nicht an Dritte weiterzugeben.

(3) Die Geheimhaltungspflicht gilt über das Vertragsende hinaus fort.

§ 13 Schlussbestimmungen

(1) Änderungen und Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Schriftform.

(2) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Die Parteien verpflichten sich, die unwirksame Regelung durch eine wirtschaftlich möglichst nahekommende Regelung zu ersetzen.

(3) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Gerichtsstand ist – soweit zulässig – der Sitz des Anbieters.